Der Angreifer von Halle in Sachsen-Anhalt hat seine Tat gefilmt und ein 35-minütiges Video ins Internet gestellt. Wie das auf die Überwachung extremistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE am Mittwoch mitteilte, filmte der Täter seinen Angriff offenbar nach dem Vorbild des Anschlags im neuseeländischen Christchurch. Das mit einer Stirnkamera aufgenommene Video stellte er auf eine Videospielplattform online. Auf Englisch sagte er kurz vor der Abgabe der Schüsse, die "Wurzel aller Probleme sind die Juden". In Christchurch hatte ein australischer Rechtsextremist im März in zwei Moscheen mehr als 50 Menschen getötet. Er hatte den Anschlag live im Internet übertragen.
Wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mitteilte, hat die Tat von Halle offenbar einen rechtsextremistischen Hintergrund. Nach Einschätzung des Generalbundesanwalts "gibt es ausreichende Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund", erklärte Seehofer in Berlin. In Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt waren am Mittag nahe einer Synagoge ein Mann und eine Frau erschossen worden.
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